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Seit 2011 ist die grüntaler9 ein Raum in ständiger Transformation, ausschließlich der Performance-Kunst und zeitbasierten Kunstprojekten gewidmet. Es ist ein, sich diskursiv-dialogisch dem Performativen zuwendendes Raumkonzept. Es ist keine Galerie, kein White Cube und keine Black Box. Jede Aufführung hinterlässt sichtbare und unsichtbare Spuren, die übernommen und über-/bearbeitet werden, um dann erneut palimpsestartig präsent zu werden.
Grüntaler9 versteht sich selbst als eine kontinuierliche, kollaborative Performance, als ein Kunstwerk & Kunstereignis mit multiplen Autorenschaften und gleichzeitig als eine kritische Erörterung von Originalität und Authentizität. Den KünstlerInnen sind fast keine Grenzen gesetzt, sie müssen sich lediglich der Herausforderung der vorgefundenen raumspezifischen Situation stellen. Es ist jedwede Transformation erlaubt, solange sie innerhalb der angekündigten Performance stattfindet. Den Raum verändernde Vorbereitungen oder Formen der Probe, die zu einer „geplanten“ Präsentation führen, sind nicht vorgesehen.