mp43-raum-psf2016

Im Gegensatz zum einfachen Atelier, das mit reinen Alleingängen angetrieben wird, besitzt der Projektraum einen Motor. Der gestartete Zweitaktmotor (Betreiberinnen: Carola Rümper und Marnie Müller) gibt in dieser ersten Phase des Antriebes den Impuls. In der zweiten Phase startet dann der Verbrennungsmotor (-> Subtrahieren von Ödnis jeglicher Art), ermöglicht durch die Vielzahl der auswärtigen Besucher (nationalen und internationalen), deren Ideen sich in dem synergetische Austausch von Gedanken zu einem rauschhaften Fest verbreiten. Die Antriebskraft via Kette (klassisch) oder Riemen (modern) wird erweitert durch das Zeitgenössische. Hierbei darf nicht unterschätzt werden – das Wankelmütige, das dazu führt einen multiplen Ausgang zu erreichen. Die Vollautomatik macht das Kuppeln (Interaktion) und Schalten (Kommunikation) nicht überflüssig, sondern erreicht seine höchste Eleganz. Wie das Atelier hat der klassische Projektraum Pedalen (architektonische Landschaft und Urbanität), allerdings dienen sie nicht zum Treten, sondern zum Starten des Motors.
Der Projektraum ist ein flexibles Verkehrsmittel. Weitere Vorteile des Projektraumes sind eine entspannte, aufrechte Sitzhaltung, eine gute Federung und ein bequemer Sattel bzw. eine Sitzbank.