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Der Projektraum Schneeeule wurde im September 2012 von Matti Bergmann und Silke Nowak in Berlin gegründet. Schneeeule ist ein Ort für Ausstellungen, Filmscreenings und Vorträge. Wie der gleichnamige Vogel ist auch der Projektraum flexibel in der Ortswahl.

Die ersten Veranstaltungen fanden in einem Verkaufsraum im Berlin Carré, nahe des Alexanderplatzes in Berlin Mitte, statt. Danach wurden verschiedene Räume an unterschiedlichen Orten bespielt, darunter ein Garten, eine Bar sowie ein Kulturzentrum. Um eine große Bandbreite unterschiedlicher Ansätze in der Umsetzung von Ausstellungen zu realisieren, hat es sich Schneeeule zur Aufgabe gemacht, sowohl unterschiedlichste KünstlerInnen als auch verschiedene KuratorInnen einzuladen.

Ein weiteres erklärtes Ziel der Schneeeule ist es, verborgene und wenig beachtete künstlerische Positionen, insbesondere Künstlerinnen, sichtbar zu machen und ihnen Raum für eine öffentliche Auseinandersetzung zu geben. So wurde beispielsweise Verena Pfisterer eingeladen, was zu einer verstärkten Aufmerksamkeit ihrer Position im zeitgenössischen Kunstkontext führte. Zudem wurden Malereien und Zeichnungen von Verena Schirz­Jahn ausgestellt und Filme von Coleen Fitzgibbon und Annabel Nicolson präsentiert.