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tête startete am 10. März 2012 in den Projekträumen des ehemaligen TÄT in der Schönhauser Allee. tête wird von einer Gruppe Künstlerinnen und Künstlern geführt, die sich die Führung des Projektraums zeitlich und finanziell aufteilen. Jede und jeder der beteiligten KünstlerInnen organisiert eigenständig ein monatliches Projekt pro Jahr. tête stellt somit ein Experiment dar, das untersucht, wie ein Projektraum geleitet werden kann. Während von Künstlerinnen und Künstlern betriebene Räume in der Regel kollektiven Entscheidungsprozessen unterliegen, will tête einen Querschnitt künstlerischer Interessen zulassen und jegliche Vorstellungen von Eigentum und Kollektiv in einem Ausstellungsraum sowie zwischen den OrganisatorInnen selbst analysieren und dekonstruieren. Vor diesem Hintergrund hat tête das Potenzial – gar die Bestimmung – ein soziales Experiment zu werden. Blieben ökonomische und finanzielle Vereinbarungen ausschließlich ökonomisch und finanziell, könnte die Welt nicht so interessant und beweglich sein!