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Im Frühjahr 2007 haben die Kulturproduzentinnen Dorothee Bienert, Dortje Drechsel, Marina Sorbello und Antje Weitzel in Berlin-Wedding den Projektraum uqbar eröffnet. Der interdisziplinär ausgerichtete Projektraum zeigt regelmäßig Ausstellungen, sowohl von internationalen, wie auch von Berliner KünstlerInnen und organisiert Veranstaltungen wie Präsentationen, Seminare, Vorträge, Film- und Videovorführungen und Workshops. Bis 2012 wurde das Programm gemeinschaftlich im Kollektiv entschieden. Seit 2013 kuratiert und organisiert Antje Weitzel das Ausstellungsprogramm. Der Projektraum uqbar ist aus der gemeinsamen Arbeit in dem 2004 gegründeten, gemeinnützigen Verein Uqbar – Gesellschaft für Repräsentationsforschung e.V. hervorgegangen. Ziel des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur der Gegenwart, vor allem die Unterstützung von Projekten, die sich der Erforschung, Förderung und Vermittlung experimenteller, interdisziplinärer, künstlerischer und kultureller Praxis und deren Bedingungen im lokalen und internationalen Kontext widmen. Der Name uqbar ist der Erzählung „Tlön, Uqbar, Orbis Tertius” (1940) des Schriftstellers Jorge Luis Borges (1899-1986) entliehen. In Borges Erzählung ist Uqbar ein Eintrag in einer fiktiven Enzyklopädie über eine Landschaft. Das Wort ist ein Konstrukt, eine Buchstabenkombination ohne Referenz, wie sie Borges häufiger gebraucht, um die Konstruiertheit von Wissen und Bedeutung vorzuführen.