panke.gallery

text ~ image ~ sound

Performance | Mi. 17.06.2026 | 19:00

Julianne Aguilar, Alma Alloro, Alexandra Cárdenas, Amanda E. Metzger

panke.e.v., Gerichtstr. 23, 13447, Berlin-Wedding

Text image sound (Text Bild Klang)  ist ein experimenteller Abend in der Tradition der „Sound Nights“ in der panke.gallery. Der Titel verweist auf die drei Elemente, die das Programm miteinander in Beziehung setzt, wobei der Fokus darauf liegt, wie sie sich gegenseitig in Echtzeit beeinflussen und neu gestalten.

Die Veranstaltung besteht aus zwei Live-Performances der in Berlin lebenden Klang- und Performancekünstlerinnen Alma Alloro und Alexandra Cardenas, die zusammen mit Netzkunstwerken der internationalen Künstlerinnen Amanda E. Metzger und Julianne Aguilar präsentiert werden.

Das Programm untersucht, wie Text, Bilder und Datenströme in Klang übersetzt werden – und wie Klang wiederum Struktur, Bild und Sprache erzeugt. Durch multimodale Praktiken wie Live-Coding, Netzkunst und browserbasierte algorithmische Kompositionen untersucht das Programm computergestützte Prozesse als kompositorische Rahmen. Text dient gleichzeitig als Notation, Instrument und Performance-Umgebung und strukturiert zeitliche Entwicklung und Interaktion. In der Netzkunst wird (Hyper-)Text als Code verwendet, um zutiefst persönliche Werke zu schaffen. Diese Arbeiten gedeihen im offenen – und heute weitgehend vergessenen – Web, wo die Website selbst als künstlerisches Medium dient. Für den Galerieraum neu konzipiert, wandeln sich diese Arbeiten von ihrem ursprünglichen, intimen Betrachtungskontext in einen gemeinsamen physischen Raum. Hier verwandelt sich die Website in einen interaktiven Bildschirm, der das Publikum einlädt, die digitale Landschaft in einer kollektiven Umgebung zu erkunden.

Anstatt Medienübersetzung als Metapher zu behandeln, wird sie in dieser Veranstaltung als materieller Prozess betrachtet: Text wird nicht nur als Sprache, sondern auch als Code, Datensatz, Befehlssatz und symbolische Eingabe betrachtet, die einer algorithmischen Transformation unterliegt. Diese künstlerischen Praktiken sind in computergestützte und vernetzte Infrastrukturen eingebettet und heben das Zusammenspiel zwischen technischen Protokollen, laufenden Prozessen und individueller Subjektivität hervor.

panke.gallery

panke.gallery hat sich zum Ziel gesetzt, einen lokalen und internationalen Dialog zwischen etablierten und neuen Künstlern zu schaffen, wobei der Schwerpunkt auf Netzkunst und damit verbundenen Web-Phänomenen liegt. Die präsentierten Arbeiten entstehen aus der Verbindung zwischen digitaler oder netzbasierter Kunst und Clubkultur und spiegeln insbesondere die jüngste Geschichte Berlins wider. Vorträge, Performances und Filmvorführungen sowie eine Publikation runden das Ausstellungsprogramm ab. Die panke.gallery ist ein unabhängiger, nicht-kommerzieller Projektraum, der vom Panke Club und dem Verein panke.gallery – Verein für künstlerisch-kulturelle Bildung e.V. unterstützt wird. Der Projektraum befindet sich dauerhaft in einem 60 Quadratmeter großen Raum im Panke Club, einem Veranstaltungsort in Berlin-Wedding.

Gegründet: 2017

Barrierefreiheit

  • Für gehbehinderte oder auf einen Rollstuhl angewiesene Menschen zugänglich.
  • Behindertengerechtes WC.

Sitzgelegenheiten: Weiche Bänke, Stühle
Altersgruppen: für alle Altersgruppen geeignet
Sprachen: Englisch, die Performance die Aufführung kann auch auf nonverbaler/akustischer Ebene erlebt werden, kurze schriftliche Informationen können auf Deutsch bereitgestellt werden
Rollstuhlfahrer:innen | Kinderwagen: barrierefrei zugänglich über eine Rampe
Barrierefreie Toilette: ja
Hörgeschädigte Menschen: Teilweise geeignet; es handelt sich um ein Live-Aufführungsformat, es steht jedoch kein spezielles Hörhilfesystem zur Verfügung
Gehörlose Menschen:
Teilweise geeignet; die Veranstaltung kann durch Präsenz, Vibration und visuelle/räumliche Elemente erlebt werden, ist jedoch nicht speziell in Gebärdensprache dargestellt
Blinde Menschen: Teilweise geeignet; die Veranstaltung beinhaltet starke akustische Elemente, es ist jedoch kein spezielles taktiles Leitsystem vorhanden
Neurodiversität: Besucher:innen sind herzlich eingeladen, sich zu bewegen, Pausen einzulegen und in ihrem eigenen Tempo teilzunehmen. Das Format erfordert keine durchgehende, konzentrierte Aufmerksamkeit.
Weitere Ankündigungen: Klangbasierte Live-Performance, die Lautstärke kann erhöht sein.